AG „Alltagsdeutsch für Erwachsene“ stellt sich vor

Die Arbeitsgemeinschaft “Alltagsdeutsch für Erwachsene” hat sich am 19.10. erstmalig getroffen, und wir sind sehr stolz darauf, dass sich 12 Personen unserer Arbeitsgemeinschaft angeschlossen haben. Bisher konnten wir unsere Arbeit noch nicht aktiv beginnen, weil wir noch nicht wissen, wer überhaupt eintreffen wird. Wir  möchten die soziokulturellen Unterschiede beachten, insofern wird uns die erste Woche im November, in der mit der Ankunft der ersten Flüchtlinge gerechnet wird, hier Auskunft geben. Unser Ziel ist die Vermittlung  der deutschen Sprache ohne den Anspruch  auf perfekte Grammatik. Wir möchten die Flüchtlinge in die Lage versetzen, den Alltag zu  bewältigen, einkaufen zu gehen und möglichst schnell ein klein wenig eigenständig zu sein. Diese Eigenständigkeit sehen wir  als wertvoll für die Flüchtlinge an. Ein Lehrbuch soll von der Gemeindeverwaltung zur Verfügung gestellt werden: Unter “Thannhauser-Modell” bietet das Internet hierzu erste Informationen. Wichtig ist uns, dass jeder der Lernenden wie auch der Lehrenden Spaß an dem haben muss, was er tut. Insofern wollen wir kein stoisches Festhalten an diesem Lehrbuch praktizieren. Es soll dem jeweils unterrichtenden Arbeits-Gruppenmitglied freigestellt sein, wie es seine Übermittlung von Sprachkenntnissen bestmöglich gestaltet. Nur: Spaß sollte in die Gruppe der Flüchtlinge übermittelt werden, im besten Fall wird dann Spaß zurückkommen. “Thannhauser” wirbt damit, dass sich der Unterricht in Deutsch mit einer Prise Englisch bewährt hat, insofern sehen wir hier gute Möglichkeiten, als Nicht-Pädagogen Sprachkenntnisse weiterzugeben. Wahrscheinlich ergeben sich weitere Anforderungen, z.B., wenn wir auch auf Analphabeten treffen sollten. Im Schullandheim wurden separate Räume hergerichtet, so dass wir außerhalb des Essensraumes arbeiten  können. Wir wenden uns mit unserem Angebot speziell an die Erwachsenen. Das Schullandheim ist unser “Übungsfall”  für die Zeit, dass im Ortsteil Dorf die Containersiedlung für 400 Neuankömmlinge fertiggestellt sein wird. Insofern sind wir dankbar, zunächst mit einer geringeren Zahl an Flüchtlingen unsere Möglichkeiten ausprobieren zu können. Zuletzt noch die herzliche Bitte: Wir sind sicher, dass wir dauerhaft weitere Freiwillige benötigen werden. Deshalb laden wir Sie ein, mit uns einen kleinen Ausschnitt der erwünschten Integration der neuen Nachbarn in Schönwalde in die Tat umzusetzen. Helfen Sie uns bitte mit Ihrem Engagement. 12 Teilnehmer sind klasse und werden voraussichtlich auch die Nachfrage im Schullandheim abdecken, aber werden spätestens dann zu wenige sein, wenn wir unser Angebot ausweiten müssen. Auch wissen wir noch nicht, wo und wie wir mit den Flüchtlingen im Ortsteil Dorf arbeiten können. Jeder Helfer ist herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Ihr Engagement! Wir freuen uns, Sie bei uns willkommen zu heißen.

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